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Pressespiegel


Weinprobe

Der Förderverein Besinnungsweg Fellbach e.V. lädt alle Miglieder und
Interessenten zu einer Weinprobe in der Neuen Kelter ein, die am
22. Februar 2008, um 19.00 Uhr stattfindet. Erhard Hess führt zu Beginn
der Veranstaltung durch die Kelter und wird ausführlich über den Fellbacher
Wein sowie geplante Projekte der Fellbacher Weingärtner berichten.
Im Anschluss daran werden 6 Weinproben verkostet und ein
schmackhaftes Vesper gereicht. Der Unkostenbeitrag beträgt € 18,-- pro
Person. Bitte melden Sie sich bei Paul Rothwein, Tel. 51 74 53 0, an.


Neugestaltung der Eingangssituation des Besinnungsweges

Ein stimmiges Konzept, namhafte Künstler, eine schöne Landschaft, überaus engagierte Vereinsmitglieder und eine interessierte und wohlgesinnte Bevölkerung haben den Fellbacher Besinnungsweg zu einem Erfolgsprojekt werden lassen, das längst überregionales Interesse weckt.
Gerade die weltanschaulich orientierte, gleichwohl überkonfessionelle Ausrichtung dieses Weges, die an geplanten zwölf Besinnungsorten Kunst, Landschaft und Fragestellungen aus Religion und Philosophie zu jeweils ortsgebundenen künstlerischen Konzepten verbindet, heben ihn aus der großen Anzahl verschiedenster Skulpturenwege heraus.
Vier der geplanten zwölf Besinnungsorte wurden bislang fertiggestellt; der 5. Besinnungsort ist in Planung.

Die Gestaltung der Eingangssituation des Besinnungsweges konnte bislang noch nicht ganz befriedigen. Verständlicherweise lag zunächst die Realisierung der ersten Besinnungsorte im Mittelpunkt der Vereinsaktivitäten. Nun ergab sich die Gelegenheit, eine große Skulptur von Alfred Görig zu erwerben, die künftig, verbunden mit einer Neugestaltung des Platzes, die Eingangssituation des Besinnungsweges bereichern wird. Görigs Arbeit markiert wohlgemerkt keinen weiteren Besinnungsort, vielmehr stellt sie eine eigenständige Skulptur dar, die weitgehend ortsunabhängig funktioniert und nicht explizit für den Besinnungsweg geschaffen wurde, wenngleich sie thematisch das bestehende Konzept bestens ergänzt.

Die Arbeit „Void“, die jüngst am Beginn des Besinnungsweges installiert wurde, ist bereits 1985 entstanden. Vier aufrecht stehende, sich nach oben verjüngende Granitplatten, die sich an den Kanten nahezu berühren, grenzen mit ihren polierten Innenseiten einen unzugänglichen, nach oben offenen Raum mit quadratischer Grundfläche aus. Die schroffen, abweisenden Außenseiten der Platten, auf deren rohen Bruchkanten die Kanäle der Bohrlöcher aus dem Steinbruch noch zu sehen sind, halten den Betrachter auf Distanz.
Durch enge Spalten an den Kanten der Skulptur eröffnen sich Einblicke in das Innere.

Die präzise, mathematisch genaue Gestaltung des Inneren, mit dem aus vier quadratischen Granitplatten gebildeten Linienkreuz am Boden, mit den makellos schönen und akkurat glatten Wänden erzeugt eine feierliche Stimmung. Der Leere ist hier ein Gehäuse, ein Schrein errichtet, der sich zum Himmel, zum Universum hin öffnet. Es geht hier also um eine mystische Vorstellung von „Leere“, die am Anfang der meisten Schöpfungsideen steht, bei der in der Regel eine Macht aus dem Nichts heraus die Welt kreiert . Die Leere markiert insofern einen Zustand vor der Welt und vor der Zeit. Ein Zustand, der dennoch alle Möglichkeiten in sich birgt. Ein Zustand, der nicht mehr logisch erschlossen werden kann, bei dem alle Fragen nach Gott enden oder beginnen.
Görigs Arbeit ist also als Gedankenanstoß und Einstimmung wie geschaffen für den Beginn dieses Besinnungsweges, der sich ja explizit mit Fragen nach Zeit, Schöpfung, Gottsuche und Religion beschäftigt. (Jan. 2008)


Mitglieder des Vereins Besinnungsweg besuchen Documenta

Gut gelaunt und im Sonnenschein haben 22 kunstinteressierte Damen und Herren vom Verein Besinnungsweg Fellbach die documenta 12 in Kassel besucht. Die Reise diente dazu, Denkanstöße für die nächste Station des Besinnungsweges zu erhalten. Die Fachführung in Kassel war exzellent, lobten die Teilnehmer. Die thematische Zeitachse führte die Besucher tief in die Vergangenheit und bis zur zeitgenössischen Kunst. So beginnt Kunst beim Betrachten, eigene Netze zu spinnen. (Fellbacher Zeitung 9.8.07)


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