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Pressespiegel


Benefiz-Essen

„Genuss für Leib und Seele“

Unter diesem Motto findet ein Benefiz-Essen des Fördervereins Besinnungsweg
Fellbach am Sonntag, den 2. März 2008, in der Festhalle Oeffingen statt.

Ab 11.30 Uhr werden ein gutbürgerliches Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen
zu günstigen Preisen angeboten. Der Reinerlös soll dem 5. Besinnungsort des Besinnungsweges zugutekommen.

Darüber hinaus werden Kunstwerke von Inge Mahn, Anatol Herzfeld,
Jürgen Brodwolf und Micha Ullman präsentiert, die die bisherigen Besinnungsorte geschaffen haben. Diese Kunstwerke können käuflich erworben werden.
Außerdem wird die Weinedition, die inzwischen auf 6 verschiedene
Weine angewachsen ist, zum Kauf angeboten.

Der Förderverein freut sich über ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für
Küche und Bedienung, die sich bei Paul Rothwein, Tel. 5174530 melden können.


Weinprobe

Der Förderverein Besinnungsweg Fellbach e.V. lädt alle Miglieder und
Interessenten zu einer Weinprobe in der Neuen Kelter ein, die am
22. Februar 2008, um 19.00 Uhr stattfindet. Erhard Hess führt zu Beginn
der Veranstaltung durch die Kelter und wird ausführlich über den Fellbacher
Wein sowie geplante Projekte der Fellbacher Weingärtner berichten.
Im Anschluss daran werden 6 Weinproben verkostet und ein
schmackhaftes Vesper gereicht. Der Unkostenbeitrag beträgt € 18,-- pro
Person. Bitte melden Sie sich bei Paul Rothwein, Tel. 51 74 53 0, an.


Neugestaltung der Eingangssituation des Besinnungsweges

Ein stimmiges Konzept, namhafte Künstler, eine schöne Landschaft, überaus engagierte Vereinsmitglieder und eine interessierte und wohlgesinnte Bevölkerung haben den Fellbacher Besinnungsweg zu einem Erfolgsprojekt werden lassen, das längst überregionales Interesse weckt.
Gerade die weltanschaulich orientierte, gleichwohl überkonfessionelle Ausrichtung dieses Weges, die an geplanten zwölf Besinnungsorten Kunst, Landschaft und Fragestellungen aus Religion und Philosophie zu jeweils ortsgebundenen künstlerischen Konzepten verbindet, heben ihn aus der großen Anzahl verschiedenster Skulpturenwege heraus.
Vier der geplanten zwölf Besinnungsorte wurden bislang fertiggestellt; der 5. Besinnungsort ist in Planung.

Die Gestaltung der Eingangssituation des Besinnungsweges konnte bislang noch nicht ganz befriedigen. Verständlicherweise lag zunächst die Realisierung der ersten Besinnungsorte im Mittelpunkt der Vereinsaktivitäten. Nun ergab sich die Gelegenheit, eine große Skulptur von Alfred Görig zu erwerben, die künftig, verbunden mit einer Neugestaltung des Platzes, die Eingangssituation des Besinnungsweges bereichern wird. Görigs Arbeit markiert wohlgemerkt keinen weiteren Besinnungsort, vielmehr stellt sie eine eigenständige Skulptur dar, die weitgehend ortsunabhängig funktioniert und nicht explizit für den Besinnungsweg geschaffen wurde, wenngleich sie thematisch das bestehende Konzept bestens ergänzt.

Die Arbeit „Void“, die jüngst am Beginn des Besinnungsweges installiert wurde, ist bereits 1985 entstanden. Vier aufrecht stehende, sich nach oben verjüngende Granitplatten, die sich an den Kanten nahezu berühren, grenzen mit ihren polierten Innenseiten einen unzugänglichen, nach oben offenen Raum mit quadratischer Grundfläche aus. Die schroffen, abweisenden Außenseiten der Platten, auf deren rohen Bruchkanten die Kanäle der Bohrlöcher aus dem Steinbruch noch zu sehen sind, halten den Betrachter auf Distanz.
Durch enge Spalten an den Kanten der Skulptur eröffnen sich Einblicke in das Innere.

Die präzise, mathematisch genaue Gestaltung des Inneren, mit dem aus vier quadratischen Granitplatten gebildeten Linienkreuz am Boden, mit den makellos schönen und akkurat glatten Wänden erzeugt eine feierliche Stimmung. Der Leere ist hier ein Gehäuse, ein Schrein errichtet, der sich zum Himmel, zum Universum hin öffnet. Es geht hier also um eine mystische Vorstellung von „Leere“, die am Anfang der meisten Schöpfungsideen steht, bei der in der Regel eine Macht aus dem Nichts heraus die Welt kreiert . Die Leere markiert insofern einen Zustand vor der Welt und vor der Zeit. Ein Zustand, der dennoch alle Möglichkeiten in sich birgt. Ein Zustand, der nicht mehr logisch erschlossen werden kann, bei dem alle Fragen nach Gott enden oder beginnen.
Görigs Arbeit ist also als Gedankenanstoß und Einstimmung wie geschaffen für den Beginn dieses Besinnungsweges, der sich ja explizit mit Fragen nach Zeit, Schöpfung, Gottsuche und Religion beschäftigt. (Jan. 2008)


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